Weitsichtig. Umnutzungskonzept für das Carl Zeiss Hauptwerk in Jena.
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DE
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0179-2857
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IRB: Z 1637
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Abstract
Vor dem Jahre 1989 arbeiteten im Carl-Zeiss-Werk in Jena rund 60.000 Menschen. Durch den dann folgenden Stellenabbau wurden 50000 Arbeitsplätze vernichtet. Unter "Jenoptik" entwickelte das Unternehmen mit den beauftragten Planern ein integriertes Gesamtkonzept zur Umwandlung des Produktionsstandortes mit zuletzt rund 7.000 Beschäftigten in ein Dienstleistungszentrum mit etwa 4.500 Arbeitsplätzen. Unter Beachtung des Denkmalschutzes sieht die Planung den Abriß von gut einem Drittel der industriellen Bausubstanz vor. Eine Mischnutzung durch Wohnungen, Büros, Einzelhandel, Hotels und Universität auf insgesamt 250.000 qm soll der Innenstadt neue Impulse geben. Aufgrund einer Vergleichsstudie mit der Stadt Erlangen, die von der Firma Siemens ähnlich dominiert wurde wie Jena von der Firma Zeiss, ergab sich eine potentielle Nachfrage nach gewerblich und sozial nutzbaren Flächen. Die früheren Firmengebäude waren alle schon vor Beginn des 20.Jahrhunderts von Neubauten ersetzt worden, so daß der heutige Bestand den deutschen Industriebau der sechs Jahrzehnte zwischen 1898 und 1958 dokumentiert: ein Laboratoriumsbau in Ziegelbauweise aus dem Jahre 1898, die ersten in Deutschland errichteten Stahlbetonbauten aus den Jahren 1906 und 1907, der achteckige, ehemalige Verwaltungsbau aus dem Jahre 1912, sechsgeschossige Stahlbetonbauten aus den Jahren 1910 und 1913, der Bau der ehemaligen Betriebsfeuerwehr aus dem Jahre 1915, das von Emil Fahrenkamp 1929 errichtete Bürogebäude an der Schillerstraße u.a.
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Bausubstanz
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Nr.6
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S.16-20