Stadt und Erlebnis - eine Beziehungskrise.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Am Beispiel zweier Kapitel aus der Stadtbaugeschichte der exemplarisch ausgewählten Stadt Marl im nördlichen Ruhrgebiet wird gezeigt, daß Stadtplanung immer bedeutet hat, sich auch über den Erlebniswert des Geplanten Gedanken zu machen. Ebenso wandelbar wie die Vorstellungen von der idealen Stadt sind allerdings die Vorstellungen darüber, was ihren Erlebniswert ausmacht. Gerade die Geschichte der Industriestädte zeigt die Folgen allzu schnell wechselnder städtebaulicher Leitbilder. Beide der hier vorgestellten Definitionsversuche - die Stadt des gebildeten Arbeiters im Marl der 50er Jahre wie die urbane Stadt der wohlhabenden Mittelschicht im Marl der 60er Jahre - waren umfassende Konzepte, die aber wenig mit der gesellschaftlichen Realität verbunden und daher sehr krisenanfällig waren. Da sich auch weiterhin jede Gesellschaft ihr eigenes Bild von einer Stadt machen wird, wäre es um so wichtiger, ein "Grundkonzept" zu haben, ein die Planermoden überdauerndes Bekenntnis zur Stadt als Lebensform, die die Stadt der Arbeit ebenso einschließt wie eine mögliche Entwicklung zur Urbanität oder auch die heutigen Erlebniswelten integriert, sich ihnen aber nicht ausliefert. Nach wie vor wird es also vor allem um die "Beziehung", die verträgliche Relation zwischen der Stadt und ihrem so oft neu definierten Erlebniswert gehen müssen, wenn "Stadt" nicht die Ansammlung beziehungsloser Orte meinen soll, sondern die Dichte spezifischer Orte. - (Verf.)
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Nr.6
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S.331-343