PIUS aus dem "Effeff". Produktionsintegrierter Umweltschutz macht sich immer bezahlt.

Deutscher Fachverl.
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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

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Abstract

Die Steigerung der Ressourceneffizienz ist ein elementarer Baustein für eine nachhaltige Entwicklung. Doch obwohl seit der Studie "Die Grenzen des Wachstums" des Club of Rome aus dem Jahr 1972 viel über die Knappheit der Ressourcen diskutiert wird, wächst der Ressourcenverbrauch immer weiter und überlastet die Ökosysteme. Die Enquete-Kommission "Schutz des Menschen und der Umwelt" des Deutschen Bundestages definierte den Begriff "Stoffstrommanagement" als das ganzheitliche und effiziente Beeinflussen von Stoffströmen. Es analysiert die Stoff- und Energieströme in einem System. Neben den Stoff- und Energieflüssen sind auch Bestandgrößen, die den Zustand der Ökosysteme und die Verfügbarkeit von Ressourcen beschreiben, im Stoffstrommanagement zu berücksichtigen. Das Land Rheinland-Pfalz hilft mit dem in dem Beitrag vorgestellten Projekt "Effchek - produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS)" landesweit Unternehmen, ressourcenschonend zu produzieren. Die Idee dahinter ist, Einsparpotenziale im Bereich Material, Energie, Abfall und Wasser zu finden. Im Rahmen des Effchek werden darüber hinaus Projekte zum produktionsintegrierten Umweltschutz sowie auf dem Gebiet des Ressourcenverbrauchs (Roh-, Betriebs- und Hilfsstoffe, Energie und Wasser) in Unternehmen umgesetzt. Mehr als 125 Analysen mit 650 Vorschlägen für Einsparpotenziale haben Experten bislang durchgeführt. Eine Evaluation des Projektes hat ergeben, dass drei von vier vorgeschlagenen Maßnahmen innerhalb der ersten drei Jahre umgesetzt wurden. Die Unternehmen sparen im Schnitt jährlich zahlreiche Tonnen Abfall, viele Kubikmeter Wasser und Abwasser sowie rund 25.500 Tonnen CO2.

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Entsorga

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Nr. 6/7

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S. 29, 32

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