Veränderte Entwicklungskonzeption für den Raum außerhalb der großen Agglomerationsräume. Von der monozentrisch dezentralen Konzentration zur interurbanen Vernetzung.
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Datum
1994
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Bonn
Sprache
ISSN
0303-2493
ZDB-ID
Standort
BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Mit der neuen Leitvorstellung der Raumordnung, "Städtenetze" zu fördern, wird zugleich nicht nur das herkömmliche räumliche Bezugssystem raumbezogenen Handelns, der Raumraster der Regionen, stark relativiert, sondern auch die Entwicklungsmaxime, die Fördermittel und regionalen Potentiale auf die singulären Oberzentren dezentraler Regionen zu konzentrieren. Entwicklung in nicht-zentralen Raumlagen wird offensichtlich nur noch via interregionaler Potentialverknüpfungen für möglich gehalten. Gegenüber dem traditionellen Netzbegriff ("Zentrale-Orte-Netz") kommt hier ein erheblich veränderter Netzbegriff zur Anwendung: (interbetriebliche) Vernetzung über "Kontakt-Systeme" und moderne Transport-, Kommunikations- und Informationsmittel. Städtevernetzung läßt sich aber nur implementieren, wenn dabei auch bestimmte "weiche" Vernetzungsfaktoren Beachtung finden, z.B. der Einsatz geeigneter "politischer Unternehmer". Sowohl in den internationalen Rahmenbedingungen als auch in der neueren raumordnungspolitischen Programmatik selbst (entgegengesetzte Zielkomponenten) gibt es viele Hindernisse, die einer Raumentwicklung mittels "dezentraler" Städtenetze entgegenstehen. - (Verf.)
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Schlagwörter
Zeitschrift
Informationen zur Raumentwicklung
Ausgabe
Nr.7/8
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S.427-443