Ambitionierte Anpassungen notwendig. Öko-Institut untersucht Klimaschutzszenarien für die Jahre 2030 und 2050.

Deutscher Fachverl.
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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793

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Abstract

Nach den energie- und klimapolitischen Zielen der Bundesregierung soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung im Jahr 2030 50 Prozent und im Jahr 2050 80 Prozent betragen. Um diesen Wandel abbilden zu können, untersuchte das Öko-Institut e.V. im Projekt "Klimaschutzszenarien 2050" im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050. Durch den Anteil der erneuerbaren Energien auf über 80 Prozent nimmt der Anteil der fossilen Energieträger entsprechend ab. Damit wird deutlich, dass fossile Kraftwerke langfristig nur noch zur Vorhaltung von Reservekapazitäten zum Ausgleich der Witterungseinflüsse bei der Erzeugung von Wind- und Sonnenernergie dienen. Im Jahr 2050 werden gemäß den Hochrechnungen in rund 5 Prozent des Jahres Reservekapazitäten benötigt. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag über den flexiblen Einsatz von Müllverbrennungsanlagen zur Energiegewinnung berichtet. Der Anteil der Treibhausgasemissionen aus der Verbrennung von fossilen Abfällen betrug 2010 drei Prozent der Emissionen des Stromsektors. Zur Erreichung des Klimaschutzziels muss der Stromsektor seine Emissionen um etwa 85 Prozent senken. Um die Emissionen der Abfallverbrennung zu reduzieren, muss in erster Linie der fossile Anteil des Abfalls gemindert werden.

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S. 20-23

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