Bürgermeisterwahlen in Nordrhein-Westfalen.

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Düsseldorf

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ZLB: 4-2008/444
ZLB: 2008/1635

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DI

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Abstract

Die Arbeit verfolgt zwei Ziele: Erstens liefert sie eine ausführliche Bestandsaufnahme der ersten beiden Runden der Direktwahlen der Bürgermeister in NRW im Vergleich zu den gleichzeitig stattfindenden Ratswahlen. Zweitens will sie die Frage beantworten, ob sich aufgrund der Einführung bestimmter institutioneller Regelungen der Einfluss von Parteien verringert und wenn dies so ist, unter welchen Bedingungen es geschieht. Diese Ent-Parteipolitisierungs-These wird für die Bürgermeisterwahlen in vier Untersuchungsbereichen diskutiert (Kandidatenauswahl, Kandidatenprofile, Kandidatenangebot und Wahlergebnisse). Die Entwicklung der elektoralen Parteiensysteme bei Rats- und Bürgermeisterwahlen werden in einer quantitativ-ökologischen Wahlanalyse auf der Basis einer Vollerhebung von Kandidatenangebot und Wahlergebnissen aller Städte und Gemeinden in NRW bei Rats- und Bürgermeisterwahlen untersucht. Mit Hilfe der Ratswahlergebnisse werden darüber hinaus mit Hilfe multivariater statistischer Verfahren jeweils vier Parteiensystemtypen für die Bezugsjahre 1984, 1994 und 2004 entwickelt. Die Bereiche Kandidatenauswahl und Kandidatenprofil werden in einer qualitativen Fallstudienanalyse (1994 und 2004) von sechs unterschiedlich großen Kommunen analysiert. goj/difu

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390 S.

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