Redistributing the cake? Ethnicisation process in the Berlin food sector.

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Berlin

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ZLB: 97/2823-4

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Abstract

Arbeitsmärkte sind durch eine Vielzahl von Merkmalen strukturiert. Ein zunehmend wichtiges Merkmal für die Organisation von Arbeitsmärkten ist - so wird hier angenommen - "Ethnizität". In den USA wurden die Ethnisierung von Arbeitsmärkten und die "ethnischen Enklaven" seit vielen Jahren analysiert. Auf Europa und insbesondere Deutschland sind diese Ansätze nicht umstandslos übertragbar aufgrund der stärkeren institutionellen Regulierung der nationalen Produktionsregimes und der spezifischen Migrationssysteme und -traditionen. Es wird eine Konzeption skizziert, die die Entwicklung der ethnischen Ökonomie als integralen Bestandteil der wirtschaftlichen Dynamik begreift, die aktuell durch nachhaltige Restrukturierungsprozesse geprägt ist. Die sozialen, kulturellen und räumlichen Dimensionen dieser Prozesse sind - so die These - jeweils durch gleichzeitige, aber widersprüchliche Tendenzen gekennzeichnet. Inwieweit Migranten/ethnische Minoritäten die in dieser Widersprüchlichkeit auch angelegten ökonomischen Chancen zu ihren eigenen machen können, soll in einer international vergleichenden Studie im Nahrungsgüter-Sektor von europäischen Großstädten erkundet werden. Erste fragmentierte empirische Befunde zur Situation und Entwicklung in Berlin sprechen für die Plausibilität des konzeptionellen Ansatzes. difu

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26 S.

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Discussion papers; FS I 97-101