Erheblicher Nachholbedarf. Nachhaltige Kommune.
Eppinger
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Eppinger
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: 4-Zs 3025
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Abstract
An Städte und Gemeinden wird der Anspruch gerichtet, sich nachhaltig zu entwickeln und Nachhaltigkeit zu fördern. Sie sollen Ökonomie, Ökologie und soziale Ziele ausgewogen und mit langfristiger Perspektive verfolgen. Denn im kommunalen Lebensraum wird Nachhaltigkeit konkret sichtbar. Sie hat unmittelbaren Einfluss auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Wie es mit der Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in den Kommunalverwaltungen aussieht, wurde in der Bundesrepublik Deutschland erstmals untersucht. Auf den Stand der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien richtete sich eine Studie des Instituts für den öffentlichen Sektors gemeinsam mit der Stadt Freiburg im Breisgau sowie der Universität Lüneburg. Von den 371 (Ober-)Bürgermeistern und Landräten der größten deutschen Kommunen nahm knapp ein Drittel (118 Kommunen) teil. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Studie "Kommunale Nachhaltigkeitssteuerung" zusammengefasst dargestellt. Für den Großteil der befragten Städte ist das Thema wichtig beziehungsweise sehr wichtig und nachhaltiges Handeln hat in diesen Verwaltungen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Doch es scheint noch Verbesserungspotenziale zu geben. Denn in über der Hälfte der Fälle bewerten die Kommunen ihr eigenes Nachhaltigkeitsmanagement nur mit der Note Drei oder schlechter. Obwohl die meisten Kommunen Nachhaltigkeit als eine die Fachbereiche übergreifende Aufgabe sehen, haben nur wenige eine fachbereichsübergreifende Koordinierungsstelle eingerichtet oder veröffentlichen einen Bericht zum Status ihrer Nachhaltigkeitsaktivitäten. Neben dem Umweltsektor werden vor allem in den Bereichen Stadtplanung und Stadtentwicklung sowie im Verkehrsbereich und im Querschnittsbereich Beschaffung Nachhaltigkeitsprojekte angestoßen. Bei der Frage nach den Themenbereichen, die in den Kommunen besondere Priorität einnehmen, zeigte sich, dass die Haushaltskonsolidierung, die Wirtschaftsförderung und die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Bildung als kurzfristig relevant angesehen werden. Nachhaltigkeitsthemen wie Naturschutz oder demographischer Wandel werden demgegenüber eher als langfristig wichtig betrachtet.
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Der Gemeinderat
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Nr. 9
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S. 8-9