Männerpolitik und Antifeminismus.

Bund-Verl.
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Bund-Verl.

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DE

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Frankfurt/Main

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0342-300X

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ZLB: 4-Zs 684
BBR: Z 418
IRB: Z 1289
TIB: Z 756

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Abstract

Antifeministische Männerrechtler wollen althergebrachte Privilegien in den Geschlechterbeziehungen erhalten oder wiederherstellen. Sie verbreiten Verschwörungstheorien über einen angeblichen "Gouvernanten- und Umerziehungsstaat", der einseitig Frauen fördere und bevorzuge: Die Gleichstellung der Geschlechter sei längst erreicht, inzwischen seien eher die Männer benachteiligt. Gemeinsam mit christlichen Fundamentalisten, unterstützt von konservativen Leitmedien und programmatisch aufgegriffen von der Partei Alternative für Deutschland (AfD) machen Antifeministen Stimmung gegen Frauenquote, Abtreibung und den "Gender-Wahn". In diesem veränderten Umfeld muss sich Gleichstellungspolitik neu positionieren. Die vor allem im Internet präsenten, konfrontativ ausgerichteten Männerrechtler bilden dabei nicht die Mehrheit der "Männerbewegung" in Deutschland. Vertreter einer emanzipatorischen und dialogorientierten Männerpolitik, wie sie der Dachverband Bundesforum Männer repräsentiert, kooperieren mit frauenpolitischen Verbänden und Organisationen.

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WSI-Mitteilungen

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Nr. 1

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S. 59-61

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