Frau und Ehrenamt. Eine besondere Form wirtschaftlicher und geschlechtsspezifischer Ausbeutung?
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ZZ
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SEBI: 91/5311-4
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BE
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Abstract
Ehrenamtliche Betätigung ist Existenzbedingung für Kirchen, Parteien, Vereine, Gewerkschaften und viele Verbände. Ehrenamtliche Tätigkeit von Frauen ist Voraussetzung für einen großen Teil sozialer Dienstleistungen. Die Autorinnen untersuchen die speziellen Benachteiligungen von Frauen in diesem Bereich vor dem Hintergrund gesellschaftlich verankerter Patriarchatsstrukturen, die sie auf den familiären Reproduktionsbereich festlegen. Das Ehrenamt erweist sich als Fortsetzung der allgemeinen Situation von Frauen in Familie und Beruf, die von prestigearmen, unbezahlten Tätigkeiten geprägt ist. Die prestigereichen sind ebenso wie die wenigen mit Gratifikationen oder Karrierevorteilen verbundenen Ehrenämter weitgehend von Männern okkupiert. Das Ehrenamt interessiert Frauen als eine der wenigen Möglichkeiten, spezifische Fertigkeiten zu verwirklichen, und ermöglicht ihnen eine der wenigen akzeptierten Formen öffentlicher Partizipation. Diese Zwangslage wird bei abflauender Konjunktur politisch zur Entspannung des Arbeitsmarktes ausgenutzt. wev/difu
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Keywords
Frau, Frauenarbeit, Ehrenamt, Familie, Beruf, Armut, Wohlfahrtspflege, Verband, Arbeit, Arbeitsmarkt, Gesellschaftsordnung, Gesundheitswesen, Soziographie, Sozialwesen, Sozialarbeit, Daseinsvorsorge, Sozialeinrichtung
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Saarbrücken: (1991), 111 S., Abb.; Tab.; Lit.
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Frau, Frauenarbeit, Ehrenamt, Familie, Beruf, Armut, Wohlfahrtspflege, Verband, Arbeit, Arbeitsmarkt, Gesellschaftsordnung, Gesundheitswesen, Soziographie, Sozialwesen, Sozialarbeit, Daseinsvorsorge, Sozialeinrichtung