Die Entwicklung der freien Wohlfahrtspflege unter besonderer Berücksichtigung ihrer Reorganisation nach 1945 in Schleswig-Holstein.

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Kiel

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ZLB: 96/668-4

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DI

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Abstract

Welche sozialen Aufgaben sollten vom Staat geleistet werden und welche sollten unter eine private Zuständigkeit fallen? Die Arbeit untersucht in Entstehung der Dichotomie von freier und öffentlicher Wohlfahrt und die Entwicklung zum duralistischen Wohlfahrtssystem des modernen Sozialstaats, vom Pietismus des 17. Jahrhunderts über die halbamtlichen Fürsorgeorgane während des 1. Weltkriegs bis hin zur NS-Volkswohlfahrt. Der zweite Teil behandelt die Nachkriegszeit bis 1949 und konzentriert sich auf Schleswig-Holstein mit Schwerpunkt Kiel. Die Akten zweier Archive von schleswig-holsteinischen Dachverbänden dokumentieren leidenschaftliche Debatten über das Verhältnis zum Staat, bieten aber auch Anhaltspunkte zur Stützung der These, wonach die formaljuristische Dualität (Auftragsverhältnis zwischen Staat bzw. Kommune und freien Wohlfahrtsverbänden) nie einer sozialen Realität entsprach. kmr/difu

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ca. 140 S.

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