Hochwasser- und Naturschutz bei der Umnutzung von Hafenflächen.
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Nomos
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DE
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Baden-Baden
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0943-383X
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ZLB: R 687 ZB 7025
TIB: ZO 9840
TIB: ZO 9840
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Abstract
Binnenhäfen befinden sich in einem steten Wandel und sind Hort konkurrierender Nutzungs- und Schutzinteressen. Als Reaktion auf den Strukturwandel im internationalen Frachtverkehr inklusive dessen Konsequenzen für Arbeits- und Logistikabläufe und die baulich-räumlichen Vorkehrungen entwickeln sich Hafenflächen an Flüssen und Kanälen zunehmend zu attraktiven Standorten für Büro-, Gewerbe- und Wohngebäude sowie Freizeitaktivitäten. Die Entwicklungspotentiale dieser Gebiete werden durch die Größe der zur Verfügung stehenden Fläche, die Wasserfront, die oftmals vorhandene Innenstadtnähe und gute Verkehrsanbindungen gesteigert. Nicht selten treffen insoweit planerische Initiativen auf gegenläufige Interessenlagen. Diese betreffen nicht nur die traditionelle Hafenwirtschaft, die aufgrund der neuen Büro-, Wohn- und Freizeitnutzungen eine Beschränkung ihrer hafenwirtschaftlichen Nutzungen befürchtet. Konflikte entstehen auch aufgrund gegenläufiger Schutzinteressen. Zunehmend entwickelt sich der Hochwasserschutz zu einer Bauleitplanungssperre. Derartige Sperrwirkung kann auch dem Naturschutzrecht zukommen, wenngleich diese in der Praxis eine geringere Relevanz zu entfalten scheint.
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Journal
Zeitschrift für Umweltrecht
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Nr. 12
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S. 666-675