Das Dorf. Über die Modernisierung einer Idylle.

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SEBI: 86/2276
IRB: 64BRUE

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Abstract

Das Dorf ist auch nicht mehr das, was es nie war: Heimat, Idylle, irdischer Frieden. So romatisch empfinden die Städter und - ebenso falsch - die Agrarsoziologen. Die hängen zudem überwiegend in den Seilen des Modernisierungstheorems und sehen das Dorf als Noch-nicht-Stadt. Brüggemann und Riehle wiedersprechen beiden Sichtweisen. Sie haben jahrelang in Walddorf gelebt, einem realen Dorf mit fiktivem Namen, das für alle Dörfer einsteht. Sie wollen von innen heraus verstehen, was das Dorf zusammenhält. Und sie stellen nun fest: Das Dorf ist eine hartnäckige Sozialform; trotz aller städtischen Attribute hat es einen Eigen-Sinn bewahrt. Auch wenn die Bauern längst zur dörflichen Minderheit geworden sind, ist das Denken und das Verhalten der Menschen im Dorf noch weitgehend bäuerlich organisiert. Das Dorf bleibt bei allem Wandel immer noch ein soziales Schutz- und zugleich Zwangsverhältnis: Es entwickelt sich nach eigenen Regeln. difu

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Dorferneuerung, Landwirtschaft, Bauer, Familiensoziologie, Sozialstruktur, Ländliche Soziologie, Nachbarschaft, Verein, Stadterneuerung, Dorfsanierung

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Frankfurt: Campus (1986), 246 S., Lit.

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Dorferneuerung, Landwirtschaft, Bauer, Familiensoziologie, Sozialstruktur, Ländliche Soziologie, Nachbarschaft, Verein, Stadterneuerung, Dorfsanierung

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