Eine Hand wäscht die andere? Lobbyismus in der Jugendsozialarbeit als innovative Form partizipationsorientierter Kommunikation.

Waxmann
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Münster

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ZLB: Kws 34/159

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DI

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Abstract

Lobbyismus in der Sozialen Arbeit? Ist er nicht eine Form von Kommunikation in der Leitung von sozialbetrieblichen Unternehmen, Vereinen und Wohlfahrtsverbänden, die wegen ihrer ethisch negativen Konnotationen von Sozialarbeitern begrifflich gemieden und kaum praktiziert wird? Es werden praktizierten Formen des Lobbyismus in Sozialverbänden und Sozialbetrieben in Deutschland und Österreich beschrieben. Aktuelle Strukturen und Strategien von Lobbying in der Jugendsozialarbeit werden mit Hilfe einer qualitativen, dezidiert einzelfallorientierten Inhaltsanalyse in problemzentrierten Experteninterviews analysiert und erkennbar gemacht. Daraus ergeben sich konkrete Schlussfolgerungen für eine ethisch vertretbare Professionalisierung eines Soziallobbyismus im Management und in Handlungsfeldern der Jugendsozialarbeit, wo er als partizipativ ausgerichtete, innovative Form von Kommunikation zwischen leitender und operativer Ebene und sozialpolitischen Entscheidungsträgern zu einer gelingenden Perspektiventwicklung ihrer jungen Klientel beiträgt.

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212 S.

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Internationale Hochschulschriften; 660