Ländliche Infrastruktur aktiv gestalten - die "Initiative Ländliche Infrastruktur".
Kohlhammer
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Kohlhammer
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DE
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Stuttgart
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0342-2259
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ZLB: 4-Zs 408
BBR: Z 46
IRB: Z 1035
BBR: Z 46
IRB: Z 1035
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Abstract
Damit die ländlichen Regionen weiterhin attraktive Lebens- und Wirtschaftsräume bleiben, sollten sie durch die Erhaltung und Entwicklung der Infrastruktur gestärkt und die Bevölkerung in ihren Aktivitäten unterstützt werden. Im Zentrum steht die Frage, wie sich angesichts von Alterung, Bevölkerungsrückgang und rückläufiger Auslastung der Infrastrukturangebote eine neue Lebensqualität in ländlichen Räumen mit ihren Städten und Gemeinden entwickeln lässt. Mit der Anfang 2010 gestarteten "Initiative Ländliche Infrastruktur", die in dem Beitrag vorgestellt wird, setzt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) deshalb neue Akzente für den ländlichen Raum. Die Initiative knüpft an die Erfahrungen aus dem Modellvorhaben "Demografischer Wandel - Region schafft Zukunft" des BMVBS an. In den Modellregionen Stettiner Haff und Südharz-Kyffhäuser wurde untersucht, wie sich Lebensqualität und Daseinsvorsorge in den Städten und Gemeinden des ländlichen Raumes trotz anstehender demografischer Veränderungen sichern lassen, welche Erfolgsfaktoren die Regionen für eine stabile Entwicklung brauchen und welche innovativen Ansätze benötigt werden, um der Bevölkerung klare Perspektiven zu bieten. Außerdem wurde untersucht, wie der im ländlichen Raum besonders ausgeprägte Gemeinsinn und das bürgerschaftliche Engagement gestärkt werden können. In einer zweiten Phase wurde das Modellvorhaben auf den Landkreis Nordfriesland und den Werra-Meißner-Kreis ausgedehnt. Die "Initiative Ländliche Infrastruktur" fasst die Vielzahl von Maßnahmen und Aktivitäten des BMVBS für eine Stärkung der ländlichen Räume unter einem Dach zusammen. Mit dem Wettbewerb "Menschen und Erfolge" sucht das BMVBS beispielhafte Lösungen für eine nachhaltige Infrastrukturversorgung. Im Jahr 2011 hat das BMVBS erstmalig den Wettbewerb "Menschen und Erfolge - Aktiv für ländliche Infrastruktur" ausgelobt. Die fast 600 eingereichten Beiträge reichten von der bürgerschaftlich organisierten Versorgung des Dorfes und vor Ort erzeugter Energie über bürgerschaftlich betriebene Kultureinrichtungen und Dorfläden bis hin zu neuen Konzepten zur langfristigen Sicherung der medizinischen Versorgung. Die zweite Wettbewerbsrunde im Jahr 2012 stand unter dem Motto "In ländlichen Räumen mobil!". Es wurden 143 Beiträge eingereicht, die bürgernah und flexibel gestaltete Mobilitätsangebote im ländlichen Raum aufzeigen. Ein weiteres Kernelement der "Initiative Ländliche Infrastruktur" ist das Städtebauförderungsprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke".
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Keywords
Journal
Der Landkreis
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Nr. 9
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S. 520-521
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Siedlungsstruktur, Ländlicher Raum, Infrastrukturausstattung, Technische Infrastruktur, Sozialinfrastruktur, Lebensqualität, Standortfaktor, Wirtschaftsentwicklung, Arbeitsmarkt, Strukturpolitik, Modellversuch, Kommunale Zusammenarbeit, Bevölkerung, Unternehmen, Kooperation, Städtebauförderung, Förderungsprogramm