Soziale Identität. Ethnizität und sozialer Wandel: Zur Entwicklung einer anthropolgischen Struktur.
Lang
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Datum
1996
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Herausgeber
Lang
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Frankfurt/Main
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ISSN
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Standort
ZLB: 99/2115
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
FO
Autor:innen
Zusammenfassung
Ethnizität ist Ausdruck einer Grundstruktur jeder menschlichen Gesellschaft, und zwar von sozialer Identität. Entstehend aus alltäglichen Lebens- und Zugehörigkeitswelten schafft sie Kontinuität zwischen den Generationen. So wird Gesellschaft zum stabilen System sozial integrierten Verhaltens. Kommunitäre und liberale Auffassungen stellen das Integrationsproblem daher jeweils reduziert dar. Ethnische Solidarität war die erste Vergesellschaftungsform. Doch auch die Nation erhält durch sie ihre gemeinschaftliche Dimension und wird zum Sicherheits- und Wohlfahrtsverband. Grenzziehung nach außen kann Xenophobie erzeugen, schafft aber auch die Möglichkeit demokratischer Selbstbestimmung. Das "ethnic revival" der Gegenwart ist daher auch eine Besinnung auf soziale Grundwerte moderner Gesellschaften: auf Menschenrecht und persönliche Autonomie. difu
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Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
318 S.
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Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
Europäische Hochschulschriften. Reihe 22 - Soziologie; 321