Soziale Identität. Ethnizität und sozialer Wandel: Zur Entwicklung einer anthropolgischen Struktur.

Reiterer, Albert F.
Lang
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Datum

1996

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Herausgeber

Lang

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Frankfurt/Main

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 99/2115

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

FO

Zusammenfassung

Ethnizität ist Ausdruck einer Grundstruktur jeder menschlichen Gesellschaft, und zwar von sozialer Identität. Entstehend aus alltäglichen Lebens- und Zugehörigkeitswelten schafft sie Kontinuität zwischen den Generationen. So wird Gesellschaft zum stabilen System sozial integrierten Verhaltens. Kommunitäre und liberale Auffassungen stellen das Integrationsproblem daher jeweils reduziert dar. Ethnische Solidarität war die erste Vergesellschaftungsform. Doch auch die Nation erhält durch sie ihre gemeinschaftliche Dimension und wird zum Sicherheits- und Wohlfahrtsverband. Grenzziehung nach außen kann Xenophobie erzeugen, schafft aber auch die Möglichkeit demokratischer Selbstbestimmung. Das "ethnic revival" der Gegenwart ist daher auch eine Besinnung auf soziale Grundwerte moderner Gesellschaften: auf Menschenrecht und persönliche Autonomie. difu

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Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

318 S.

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Stichwörter

Serie/Report Nr.

Europäische Hochschulschriften. Reihe 22 - Soziologie; 321

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