Zur Situation der Ausländer in Augsburg. Eine Problemanalyse mit Vorschlägen für Verwaltungsmaßnahmen.

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Ende 1972 lebten mehr als 22 000 Ausländer in Augsburg (8,6 Prozent der Bevökerung), und es waren 14 600 Arbeitnehmer aus Anwerbeländern in der Wirtschaft beschäftigt. Die Struktur der ausländischen Arbeitnehmer nach Geschlecht, Alter, Familienstand und Aufenthaltsdauer, die Beschäftigung nach Wirtschaftszweigen, beruflicher Qualifikation und Dauer der Betriebszugehörigkeit, die Wohnungssituation sowie die schulische Betreuung werden dargestellt. Zur Integration der ausländischen Arbeitnehmer und deren Familien werden Zielvorstellungen formuliert; die Wohnsituation sollte durch ein erweitertes Angebot billiger Altbauwohnungen angemessenen Standards sowie durch verstärkten sozialen Wohnungsbau verbessert werden. Die Aufstiegsschancen sollten durch Sprachkurse innerhalb der Betriebe und durch speziell auf die Ausländer ausgerichtete Bildungsmöglichkeiten - auch unter Berücksichtigung der Begünstigungen nach dem Arbeitsförderungsgesetz - verbessert werden. Die Bildung einer verwaltungsinternen, ressortübergreifenden "Arbeitsgruppe für Ausländerfragen" wird angeregt.

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Schlagwörter

Ausländischer Arbeitnehmer, Integration, Wohnungswesen, Stadtplanung, Bildungswesen, Partizipation, Recht, Verwaltung

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Augsburg, (1974) 140 S., Kt.; Tab.

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Ausländischer Arbeitnehmer, Integration, Wohnungswesen, Stadtplanung, Bildungswesen, Partizipation, Recht, Verwaltung

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