Großwohnsiedlungen: von der Nachbesserung zur Zukunftsfähigkeit.

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DE

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IfL: Z 73 - 1997,8/9

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Abstract

Die Großwohnsiedlungen stellen einen bedeutenden Typ städtischer Wohngebiete dar. Sie sind auf der Grundlage einheitlicher Städtebaukonzepte entstanden. Diese Gebiete weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch signifikante Unterschiede auf. Die westdeutschen Großwohnsiedlungen sind bereits zu Beginn der 80er Jahre Gegenstand der städtebaulichen Erneuerung geworden. Mit der deutschen Vereinigung haben die Großwohnsiedlungen schlagartig eine Bedeutung in ganz neuer Größenordnung bekommen. In der DDR hatte faktisch keine nennenswerte Erneuerung dieser Gebiete stattgefunden. Der Erneuerungsbedarf in den ostdeutschen Großwohnsiedlungen ist heute immer noch beträchtlich. Der Erhalt und die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Großwohnsiedlungen haben immense Bedeutung für eine sozial orientierte und nachhaltige Stadtentwicklung. Dieser Beitrag skizziert zunächst den städtebaulichen Typ und Bestand der Großwohnsiedlungen. Im weiteren werden die Erfahrungen mit der Nachbesserung westdeutscher Großwohnsiedlungen und mit der Weiterentwicklung großer Neubaugebiete in den neuen Bundesländern im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) und der Städtebauförderung resümiert. Schließlich werden die wesentlichen Probleme und Potentiale des Gebietstyps zusammengefaßt, und es wird ein Ausblick auf die Zukunft dieser Gebiete gegeben. - (n.Verf.)

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Nr.8/9

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S.593-606

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