Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung der DDR gestern und heute.

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BBR: Z 251

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Nach einleitender kritischer Einschätzung bisheriger Bevölkerungsprognosen, bei denen die Außenwanderung noch unberücksichtigt blieb, werden Ursachen für den seit 1950 anhaltenden Bevölkerunsrückgang dargelegt. Die Fruchtbarkeitsannahme entsprach seit den ersten Prognosejahren nicht der Realität. Sie sank bis Mitte der 70er Jahre, um dann durch staatliche Förderungsmaßnahmen wieder allmählich anzusteigen. In den Jahren 1968-1988 siedelten 385 000 Einwohner in die Bundesrepublik Deutschland und nach Westberlin über, denen nur eine geringe, niemals veröffentlichte Zahl von Einwanderern gegenüberstand. Die meisten Aussagen sind Ergebnisse von Modellrechnungen, die unter Annahme bestimmter Voraussetzungen gemacht worden sind. Unter den Bedingungen des historischen Umbruchs in der DDR und der ökonomischen Krise wird ein drastischer Fertilitätsrückgang erwartet. Ökonomische und soziale Wirkungen der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung bestehen in der Verringerung des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens (Rückgang bis 2010 um 13 %). - Hö.

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Bevölkerungsentwicklung, Bevölkerungsprognose

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In: Wirtschaftswissenschaft, Berlin/Ost, 38(1990), 6, S.801-816, Abb.; Tab.; Lit.

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Bevölkerungsentwicklung, Bevölkerungsprognose

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