Internationalisierung des deutschen Büroimmobilienmarkts.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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DE

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Ein Investor kann durch eine internationale Anlagestrategie einen Diversifikationsvorteil dann erzielen, wenn die gesamtwirtschaftlichen Bestimmungsfaktoren für diese Länder nicht gleichlaufend sind. Dies gilt gerade auch für Immobilieninvestments. Institutionelle Investoren haben dies in den letzten Jahren zunehmend erkannt und auch ihre Immobilienportfolios international ausgerichtet. Immobilien galten als attraktive Anlage, weil sie bis 2007 hohe Erträge abwarfen und die niedrigen Zinsen sowie die permissive Kreditvergabe vieler Finanzinstitute hohe Eigenkapitalrenditen durch einen stärkeren Einsatz von Fremdkapital ermöglichten. Die deutschen Immobilienmärkte entzogen sich dieser weltweiten Entwicklung nicht. Tatsächlich zeigten gerade angelsächsische Investoren bis 2007 ein sehr großes Interesse an deutschen Immobilien. Alle Immobilienanlageklassen waren hiervon betroffen. In einer ersten Phase standen die großen Wohnungsportfolios im Mittelpunkt, später die gewerblichen Immobilien. Im Zuge der Finanzkrise brach diese Entwicklung jäh ab. Auch hierin unterschied sich die deutsche Entwicklung im Grunde nicht von den Anpassungen auf anderen Märkten. Immerhin waren die Anpassungen bei den gewerblichen Immobilienpreisen und -mieten deutlich geringer als auf vielen anderen europäischen Immobilienmärkten. Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise sanken demnach die Mieten und Preise in deutschen Städten deutlich weniger als beispielsweise in London, Madrid oder Paris.

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Nr. 5/6

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S. 341-350

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