Neue Wohnungsnot. Die Ermittlung von Wohnwert unter sozialwissenschaftlichen Aspekten. Eine Pilotstudie.

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Paderborn

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DI
EDOC

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Abstract

Wohnen als gesellschaftlichen Problemfeld heißt in der Untersuchung die Berücksichtigung der Aspekte Wohnbedingungen, Wohnbedürfnisse und individualisierte Lebensformen. Das Kapitel "Wohnbedingungen" zeigt, dass die Grundrissgestaltung auch heute noch den Vorstellungen des "Neuen Bauens" unterliegt, während sich die Lebensformen diversifiziert haben und den traditionellen Zusammenhang von Klasse, Familie, Geschlechterrolle und architektonischer Typologie längst hinter sich gelassen haben. Wohnwertermittlung, die im Mittelpunkt der Untersuchung steht, beinhaltet die Gegenüberstellung von Wohnbedingungen und Wohnbedürfnissen, wodurch versucht werden soll, die Qualität einer Wohnung messbar zu machen. Auf dem relativ hohen Niveau von heute wird die Gebrauchswertseite, die Qualität der Wohnungsversorgung nach Anzahl der Räume pro Person und die Qualität der Ausstattung und des Wohnumfeldes relevant. Die "neue" Wohnungsnot liegt vor allem im Mangel an Qualität begründet, in dem unzureichenden Maße also, wie Wohnbedürfnisse der Bewohner in den Wohnungen berücksichtigt werden und ist also allein in quantitativen Kategorien nicht mehr adäquat zu erfassen. Eine kurze Skizzierung unterschiedlicher Formen von "Alleinwohnenden" zeigt, wie unterschiedlich die Motive und Lebenslagen sein können, die formal unter der Kategorie "Einpersonenhaushalt" zusammenfallen und keinesfalls mit dem Begriff "Single" in ihrem Lebensentwurf generalisiert werden dürfen. Die in der Arbeit vorgestellte Methode der Erhebung von Wohnungsangeboten und Wohnnachfrage unter Nutzung des Internets und orientiert am Wohnwert kann dazu beitragen, Wohnungsbaukonzepte näher an die Pluralität heutiger Lebens- und Haushaltsformen heranzuführen.

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221 S., Anh.

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