Das Außenministerium der DDR. Geschichte eines politischen Bauwerkes.

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Berlin

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ZLB: 97/50

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DI
S

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Abstract

Als Symbole der DDR waren Gebäude und Dienststellen der Regierungsbehörden wenig geeignet, in der Gegenwart in Nostalgie zu verfallen oder das Ableben eines überholten Systems zu bedauern. Trotzdem gibt es viele kritische Stimmen, die die Abschaffung aller für die Bewohner Ostdeutschlands relevanten Symbole als "Kahlschlag- und Siegerpolitik" bezeichnen. Das 1967 fertiggestellte Außenministerium der DDR auf dem Marx-Engels-Platz war 1990 außerdem Eigentum des Bundes geworden, der die weitere Nutzung aufgrund der beispiellosen Häßlichkeit strikt ablehnte. Die Arbeit liefert einen Überblick der Entstehungsgeschichte des Bauwerkes von der Planung Anfang der 60er Jahre unter dem Architekten Josef Kaiser bis zum Abriß im Jahre 1995. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Darstellung verschiedener Entwürfe, die mangels Geld und Material in der DDR Kürzungen zum Opfer fielen, bautechnische Besonderheiten, die vor 30 Jahren zwar reinen Zweckcharakter hatten, aber doch dem architektonischen Stand der Zeit entsprachen. Weiterhin will die Autorin den Beweis antreten, daß der letztendlich erfolgte Abriß rein politisch motiviert war und städtebauliche oder architektonische Motive nicht ausschlaggebend waren. mabo/difu

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VIII, 188 S.

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Arbeitshefte des Instituts für Stadt- und Regionalplanung; 57
Reihe Planungsgeschichte