Politik muss "den Fuß von der Bremse nehmen". Baukosten würgen den Wohnungsbau ab.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
In Deutschlands Innenstädten ist derzeit ein Anstieg des Wohnungsbaus zu verzeichnen. Seit einiger Zeit steigt die Zahl der Baugenehmigungen deutlich. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 hat sie gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 30 Prozent zugenommen. Im Jahr 2015 wurde insgesamt der Bau von rund 309.000 Wohnungsen genehmigt, 2014 waren es rund 285.000. Ein Blick auf die im Jahr 2015 tatsächlich fertiggestellten Wohnungen zeigt jedoch, dass die Zahl deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. Schätzungen hatten auf mindestens 260.000 neue Wohnungen gehofft. Die Fertigstellungen im Mehrfamilienhausbau sind zwar um 4 Prozent angestiegen, allerdings nahm hier der Bau von Eigentumswohnungen um 5,4 Prozent zu, während der Zuwachs an Mietwohnungen nur 2,4 Prozent betrug. Außerdem ist der überwiegende Teil der neu gebauten Wohnungen im Hochpreissegment angesiedelt. Die Bilanz beim Wohnungsbau zeigt, dass das Ziel von 400.000 neu gebauten Wohnungen jährlich insbesondere in den Ballungsräumen und im dringend benötigten, für weite Bevölkerungsschichten bezahlbaren Segment in weite Ferne gerückt ist. In dem Beitrag werden Forderungen an die Wohnbaupolitik aus Sicht des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) formuliert und es werden die Haupthindernisse für den Bau bezahlbarer Wohnungen aufgezeigt. Die ersten Schritte sind zwar mit den Ergebnissen des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und der Baukostensenkungskommission getan, doch die Umsetzung lässt derzeit noch auf sich warten.
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Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 9
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S. 16-17