Comments. The end of the age of innocence in migration theory.
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SEBI: 80/979
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Abstract
Der Autor wertet die im ersten Teil des Bandes gesammelten Beiträge unter der Fragestellung aus, was sie für die Weiterentwicklung der Migrationstheorie beitragen. Es wird deutlich, daß eindimensionale, an der Entwicklung der westlichen Industriegesellschaften orientierte Migrationstheorien insbesondere durch die Befunde empirischer Forschung in Ländern der Dritten Welt als unzureichend erscheinen. Migration ist als ein komplexes Phänomen mit Prozeßcharakter zu verstehen, das ein dauernder Faktor gesellschaftlicher Entwicklung und nicht lediglich ausnahmsweise vorkommende Krise ist. Die historische Einbettung von Migrations- und Urbanisierungsprozesse ist deutlicher als bisher wahrzunehmen. Auch ist Migration nicht notwendig mit dem Zerbrechen von Verwandtschaftsbeziehungen und anderen Bindungen an die Herkunft verbunden. Schließlich ist zu berücksichtigen, daß Migration nicht nur in Land-Stadt-Richtung geschieht. cbb/difu
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Migration, Theorie
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In: Toit, Brian M. du u. a.: Migration and urbanization.Hrsg.: Toit, Brian M. du; Safa, Helen I., The Hague: (1975), S. 201-206,
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Migration, Theorie
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