Kommunikation und Empfinden von Sicherheit und Kriminalität. Das Beispiel des Münchener S- und U-Bahnverkehrs.

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München

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ZLB: Kws 335/14

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Abstract

In den letzten Jahren schockierten in Deutschland immer wieder neue Meldungen über Gewaltverbrechen im öffentlichen Personennahverkehr. Besonders die bayrische Landeshauptstadt München war durch diese Entwicklung betroffen. Nach dem Überfall an der U-Bahnstation "Arabellapark" im Dezember 2007 und dem Todesfall in Solln folgte eine Flut an medialen Darstellungen zum Thema der Kriminalität und Unsicherheit im ÖPNV. Gleichzeitig jedoch können den polizeilichen Kriminalitätsstatistiken rückläufige Deliktzahlen entnommen werden. Die Anzahl der Straftaten im Bereich der S- und U-Bahn nahm in nahezu allen Straftatengruppen ab und die vieldiskutierte Gewaltkriminalität macht nur einen Bruchteil der Gesamtkriminalität aus. Welche Hintergründe diese ambivalente Kommunikation von Kriminalitätsstrukturen hat und welche Auswirkungen sich für das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste ergeben, wird in diesem Buch diskutiert.

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129, VI S.

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