Keine Mitwirkung anerkannter Naturschutzverbände bei Plangenehmigungsverfahren, hier Ausbau einer Bundeswasserstraße. BVerwG, Urteil vom 22.3.1995 - 11 A 1.95 -.

Lade...
Vorschaubild

Datum

Zeitschriftentitel

ISSN der Zeitschrift

Bandtitel

Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Sprache

ISSN

0012-1363

ZDB-ID

Standort

IRB: Z 1014
ZLB: Zs 61-4
BBR: Z 121

Dokumenttyp (zusätzl.)

RE

Autor:innen

Zusammenfassung

Wenn der Ausbau einer Bundeswasserstraße auf der Grundlage von Paragraph 14 Ia WStrG durch Plangenehmigung, d.h. nicht durch Planfeststellung, zugelassen wird, entfällt eine Mitwirkung der anerkannten Naturschutzverbände nach Paragraph 29 I Satz 1 Nr.4 BNatSchG. Die Entscheidung, anstelle eines Planfeststellungsbeschlusses eine Plangenehmigung zu erteilen, bedarf nicht der Zustimmung der anerkannten Naturschutzverbände. Die Kläger wenden sich als Naturschutzverband erfolglos gegen den geplanten Ausbau des Mittellandkanals, der zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit gehört. Der betroffene Kanalabschnitt durchquert ein Niedermoor- und Naturparkgebiet. In der Begründung ist ausgeführt, daß das Recht auf Verfahrensbeteiligung in Planfeststellungsverfahren keine materiell-rechtliche sondern lediglich eine verfahrensrechtliche Schutzposition gewährt.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Deutsches Verwaltungsblatt

Ausgabe

Nr.18

item.page.dc-source

Seiten

S.1006-1007

Zitierform

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries