Suburbanisierung ... und kein Ende in Sicht? Intraregionale Wanderungen und Wohnungsmärkte.

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Der Beitrag analysiert die intraregionalen Wanderungsmuster und -intensitäten in 16 Wohnungsmarktregionen mit dem Ziel, aktuelle Trends intraregionaler Wanderungen in Wohnungsmarktregionen aufzuzeigen sowie grundlegende Unterschiede zwischen wachsenden und schrumpfenden Wohnungsmarktregionstypen zu skizzieren. Da intraregionale Wanderungen als wohn- bzw. wohnumfeldbezogene Wanderungen charakterisiert werden, gehen wohnungsmarktbezogene Aspekte in die Betrachtung mit ein. Für die Kernstädte in wachsenden Wohnungsmarktregionen ist die klassische Suburbanisierung weiterhin der dominierende Prozess. Wanderungsgewinner sind hauptsächlich das weitere Umland der Kernstädte sowie Kleinstädte und kleine Gemeinden. Das Wohnungsangebot sowie die Mietpreise in den Kernstädten wachsender Regionen führen dazu, dass die Haushalte ihre Wohnwünsche nach wie vor eher im weiteren Umland erfüllen (können). Auch in schrumpfenden Wohnungsmarktregionen sind die Stadt-Umland-Wanderungen noch nachweisbar und zielen vorrangig in dasengere Umland. Die Kernstädte entwickeln sich jedoch aufgrund zurückgehender Fortzüge positiv. Die geringen Mietpreisspannen zwischen den Kernstädten und dem suburbanen Raum sowie ein durch Stadtumbauprogramme differenziertes Wohnungsangebot animieren zu einem Bleiben bzw. Zuzug in die Städte. Kernstadtfernere Umlandgemeinden verzeichnen hingegen vielfach Wanderungsverluste. Ein "Zurück in die Stadt" ist in den ausgewählten Wohnungsmarktregionen empirisch nicht nachzuweisen. Es kann eher von einer zunehmenden Tendenz zum Bleiben in der Stadt gesprochen werden. Das Wanderungsverhalten unterschiedlicher Altersklassen bestätigt diese Tendenz weitestgehend.

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Nr. 3/4

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S. 211-227

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