Naturschutzmanagement in Zeiten des Klimawandels. Probleme und Lösungsansätze am Beispiel des Nationalparks Hardangervidda.
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DE
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Dortmund
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DI
EDOC
EDOC
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Abstract
Die Arbeit geht der Frage nach, wie die Problematik des Klimawandels im Rahmen der Planung für den Schutz einer Art in einem Schutzgebiet adäquate Berücksichtigung finden kann. Am Beispiel des Nationalparks Hardangervidda in Südnorwegen wurde ein Planungsablauf konzipiert und getestet, der die potenziellen Wirkungen des Klimawandels berücksichtigt. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand dabei das Management Europas größter Population wild lebender Rentiere. Der alpin-arktischen Hochfläche der Hardangervidda kommt für den Erhalt dieser Art eine besondere Bedeutung zu. Gleichzeitig ist das Gebiet aufgrund der Lage und der äußeren Bedingungen besonders durch die negativen Folgen des Klimawandels betroffen. Aufbauend auf der historischen Analyse wurden die Entwicklungen der Einflussfaktoren und ihrer Wechselwirkung bis zum Jahr 2050 prognostiziert. Mit Hilfe des Risikomanagements konnten der szenariobasierte top-down Ansatz und der bottom-up Ansatz der historischen Klimafolgenanalyse effektiv verknüpft werden. Die so entstandene Skizze für eine klimaangepasste Naturschutzplanung geht damit deutlich über die bestehenden Richtlinien und Prinzipien hinaus und verbindet ein effizientes Risikomanagement mit den Ansätzen des Adaptiven Managements.
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IX, 306 S.