Über den Nutzen historischer Raumanalysen für die Geschichts- und Raumwissenschaften. Ein kurzes Plädoyer.

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Der Beitrag fragt nach dem aktuellen geschichtswissenschaftlichen Umgang mit der Kategorie des sozialen Raums. Den Hintergrund dafür bildet eine momentan zumindest rhetorische Rückbesinnung der akademischen Historie auf dessen analytischen Qualitäten. Wenn ein derartiger "spatial turn" aber ernsthaft weiterverfolgt werden soll, gehört dazu mehr als nur die bloße implizite Verwendung von Raumkonzepten. Erstens ist auch in der Geschichtswissenschaft eine Beschäftigung mit der zentralen Kategorie des sozialen Raums vonnöten. Zweitens sollten Historiker derartige Forschungskonzepte dann ebenfalls entsprechend empirisch umsetzen können. Ziel ist, eine Schneise in diese Richtung zu schlagen. Zum einen wird - ausgehend von heutigen sozialgeographischen Grundannahmen - gezeigt, welche Konsequenzen ein gewandelter Raumbegriff auch für die Geschichtswissenschaft hat. Zum anderen wird deutlich, wie wenig adäquat die Historiker bisher auf die Erkenntnisse der modernen "räumlich gewendeten" Sozialwissenschaften reagierthaben. In der empirischen historischen Forschung zeigen sich aber bereits erste Ansätze für erfolgreiche Raumkonzepte. Dies wird mit Blick auf die historische Befassung mit Makroregionen und Erinnerungsräumen deutlich werden. difu

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Nr. 10/11

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S. 603-612

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