Die Rechts- und Ideengeschichte der Umlegung mit besonderer Berücksichtigung ihrer staatlichen Förderung durch Zwang gegen Widerstrebende.
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1964
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SEBI: 79/3934
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Zusammenfassung
Mit den Strukturveränderungen in der Landwirtschaft bekommt die Ausrichtung der Agrarpolitik auf Strukturverbesserungen, in deren Rahmen Flurbereinigung und damit Umlegung notwendig werden, eine zentrale Bedeutung. Die Umwälzung der Arbeitsmethoden, die Einführung neuer teurer Maschinen wird durch zu kleine und zersplitterte Flurstücke behindert. Dies ist das Ausgangsproblem der Untersuchung. Die Geschichte der Grundstückzusammenlegung zeigt, daß trotz der Erkenntnis der Notwendigkeit von Umlegung diese sich lange Zeit nicht durchsetzen konnte, weil der Staat keine Umlegungsgesetze, die Zwangseingriffe gegen Widerstrebende ermöglichten, und keine Verwaltungsbehörden bereitgestellt hat, die der schwierigen Aufgabe der technischen Durchführung der Umlegung gewachsen waren. Die Studie richtet so ihr Augenmerk auf die Eingriffe des Staates zu Gunsten der Umlegung; sie will neben der Erkenntnis zurückliegender verwaltungsrechtlicher Vorgänge auch ein Verständnis für die Bedeutung staatlicher Eingriffe im Interesse einer erfolgreichen Bodenpolitik vermitteln. Die Geschichte der Umlegungen wird von der mittelalterlichen Grundherrschaft her aufgerollt und schließt mit der Umlegungsgesetzgebung des 20. Jahrhunderts. sw/difu
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Kiel: (1964), 98 S., Lit.