Entstehung und Funktionsweise von Regional Governance bei dem Gemeinschaftsgut Natur und Landschaft. Analysen von Place-making- und Governance-Prozessen in Biosphärenreservaten in Deutschland und Großbritannien. 2. Aufl.

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Hannover

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ZLB: 4-2008/1134

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Abstract

Der Endbericht des Forschungsvorhabens befasst sich mit der Frage, ob es möglich ist, über die sozio-emotionale Bindung an einen Raum (place) und damit verbundene Prozesse des Place-making neue Formen regionaler Selbststeuerung (Regional Governance) auszulösen, die das Management natürlicher Ressourcen unterstützen. Vor allem die amerikanische Literatur zu Naturschutz und Forstmanagement bestärkt Vermutungen über solche Zusammenhänge. Jedoch könnten dabei sozio-kulturelle Besonderheiten eine Rolle spielen (starke zivilgesellschaftliche Kultur), die auf deutsche Verhältnisse schwierig zu übertragen sind. Untersucht wurden Biosphärenreservate (BR), weil vermutet werden kann, dass hier die Bedingungen für die Entstehung solcher Beziehungen durch den integrierten Ansatz der Biosphärenreservate besonders günstig sind. Zu den untersuchten Biosphärenreservaten gehören die Rhön (bayerischer und hessischer Teil), Süd-Ost-Rügen sowie der Schaalsee. Ergänzt wurde die Untersuchung durch zwei Beispiele aus Großbritannien (Braunton Burrows, England und Dyfi, Wales). Der Vergleich sollte vor allem Hinweise für den Einfluss unterschiedlicher politisch-administrativer Rahmenbedingungen geben. Leitende Untersuchungsfragen waren, welche externen Einflussfaktoren die Entstehung von Governance-Arrangements begünstigen, wie die Governance Arrangements funktionieren und welche Rolle dabei place und Place-making spielen. Die Ergebnisse zeigen, dass in Biosphärenreservaten Place-making-Prozesse auftreten können und sich spezifische Governance-Arrangements entwickeln, die das Management von Biosphärenreservaten unterstützen. Jedoch zeigen sich eine Reihe von Besonderheiten gegenüber anderen Formen der Regional Governance. difu

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222 S., Anh.

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Beiträge zur räumlichen Planung; 82