Transnationale Strategien zur Anpassung an Klimawandelfolgen versus lokalspezifische Anpassungserfordernisse? Das Beispiel des Ostseeraumes.
Springer
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: 4-Zs 237
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
IfL: I 378 - 2010,4 / I 378 - 2010,4 (2.Ex.)
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
IfL: I 378 - 2010,4 / I 378 - 2010,4 (2.Ex.)
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Abstract
Mit der Erarbeitung einer makroregionalen Anpassungsstrategie für den Ostseeraum hat die Europäische Union eine neue strategische Ebene in die Diskussion zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels eingebracht. Basierend auf empirischen Sondierungen in drei Stadtregionen im Ostseeraum wird diskutiert, welchen Beitrag und Mehrwert transnationale Kooperationen bei der Anpassung an den Klimawandel leisten können und welche Aufgaben auf der lokalen und regionalen bzw. auf der transnationalen Ebene erfüllt werden können. Im Rahmen der empirischen Betrachtungen wurden Dokumente ausgewertet, semistrukturierte Interviews mit Experten und eine teilnehmende Beobachtung innerhalb eines Szenarioprozesses durchgeführt. Die exemplarisch dargestellten Anpassungsprozesse deuten darauf hin, dass eine transnationale Kooperation die lokalen und regionalen Aktivitäten zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels sinnvoll ergänzen kann. Ein gezielter Erfahrungsaustausch zwischen Stadtregionen mit ähnlichen Problemlagen, aber auch Sensibilisierungsprozesse im Hinblick auf das Thema Anpassung können einen Mehrwert für die Beteiligten darstellen, insbesondere dann, wenn diese Kooperation Ebenen überspannend konstruiert und der Austauschprozess strukturiert auf das Ziel eines gemeinsamen Lern- und Innovationsprozesses ausgerichtet wird. Allerdings scheint der Mehrwert transnationaler Kooperation insbesondere hinsichtlich einer Einflussnahme auf lokale Aktivitäten und vor dem Hintergrund institutioneller Rahmenbedingungen begrenzt.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 3
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S. 203-216