Die Gewässergütesimulation von Fließgewässern als Grundlage der langfristigen Flussgebietsbewirtschaftung.

Mainz
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Mainz

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DE

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Aachen

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ZLB: 2004/1747

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DI

Zusammenfassung

Die Prognose der Gewässergüteentwicklung ist ein wichtiger Bestandteil der Flussgebietsbewirtschaftung. Die Komplexität dieser Problemstellung, hervorgerufen durch die Verknüpfung von Wassermenge und Wasserqualität, die Vielfalt zu untersuchender Gewässergüteparameter sowie den Umfang zu berücksichtigender Transport- und Transformationsprozesse, kann nur durch umfassende Gewässergütemodelle erfasst werden. Der Modellkomplexität und der gleichzeitig geforderten Modellgenauigkeit steht hierbei eine vielfach ungenügende Datenbasis - insbesondere bei langfristigen Simulationen - gegenüber. Ein sinnvoller Ansatz ist daher eine Betrachtungsweise, welche die Werte für Eingangs- und Randbedingungen sowohl für Wassermenge als auch für die Wasserqualität mit einer stochastisch generierten Bandbreite berücksichtigen kann. Durch eine genügend große Anzahl von Einzelsimulationen und die anschließende statistische Aggregation der Berechnungsergebnisse können die Eintrittswahrscheinlichkeiten spezifischer Gewässergütesituationen berechnet werden. Die Auswirkungen geplanter Eingriffe in die Flussgebietsbewirtschaftung auf die Gewässergüteentwicklung lassen sich somit quantifizieren. Es wird ein Gewässergütemodell vorgestellt, das den genannten Anforderungen gerecht wird. Zur Kalibrierung und Verifizierung des Modells sowie zur Überprüfung seiner Praxistauglichkeit wird hierbei die Spree gewählt, deren Wasserqualität insbesondere durch die Aktivitäten im Lausitzer Braunkohlenrevier beeinflusst wird. Die Berücksichtigung der bergbauspezifischen Gewässergütesituation stellt somit einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit dar. difu

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XXV, 200 S.

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Mitteilungen; 129