Zwei Modelle in Kalifornien. SRO-Hotels. GoHomes. Wohnbaumodelle.

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0570-6602

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IRB: Z 1111

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Abstract

San Diego war immer beliebt. Begünstigt durch ganzjährigen Sonnenschein muß die Stadt überdurchschnittlich viele Obdachlose aufnehmen. 15000 Menschen leben auf der Straße; 5000 davon im Zentrum der Stadt. Ein Problem mit Tradition, so daß bereits von 1880 bis 1930 im Zentrum viele Touristenhotels zu sogenannten SRO (Single Room Occupancy)-Hotels - der Wohnung für viele Mindesteinkommensbezieher - mutierten. Heruntergekommene Gebäude, gefüllt mit den sozial Schwachen, führten zu einem markanten Imageverlust der SRO-Hotels. Daher war auch nicht viel Widerstand zu erwarten, als Spekulanten die Hotels aufkauften und einer profitableren Verwertung zuführten. Diese "Stadterneuerung" im Zentrum San Diegos bedingte in den frühen 80er Jahren den Verlust von einem Drittel des Bestandes. Mit Hilfe einer entsprechenden Schutzverordnung, der Angebotsschwellen-Klausel, sowie einer Novellierung der kalifornischen Bauordnung, wurde die weitere Demolierung von Hotelzimmern gestoppt und der Neubau gefördert. Neben dieser werden eine weitere Wohnbaumaßnahme in Privatinitiative und deren Eigenleistung vorgestellt. (-y-)

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Architektur aktuell

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Nr.159/160

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S.72-76

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