Kreatives, ökologisches Lernen für Nachhaltigkeit. Eine explorative Studie zur Implementierung eines fächerübergreifenden Moduls zum Stadtklima im zdi-Schülerlabor im Rahmen der Entwicklung und Durchführung des K.Ö.L.N.-Projekts.

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Die Themen (Stadt-)Klima und Klimawandel sind aktueller denn je und stellen die Menschheit gegenwärtig und in Zukunft vor große Herausforderungen. Durch die ,Fridays for future‘ Demonstrationen zeigen auch sehr junge Menschen, dass sie sich mit diesen komplexen Themen auseinandersetzen wollen. Im naturwissenschaftlichen Unterricht werden die Themen jedoch nach dem Lehrplan Nordrhein-Westfalens erst in den höheren Jahrgangsstufen und zumeist nur in dem Fach Geographie behandelt. Ein Ziel der Arbeit ist es am Beispiel des ,Stadtklimas‘ Gelingensbedingungen zu eruieren, die es ermöglichen komplexe Themen interdisziplinär, kreativ und reduziert auf die reale Umgebung mit jüngeren Schüler*innen zu behandeln. Hierfür wurde das K.Ö.L.N.-Projekt mit einem ,fächerübergreifenden Modul‘ als Fundament entwickelt. Im zdi-Schülerlabor der Universität Köln sowie in einer nahegelegenen Schule wurde die Studie mit einem Prä-Posttest-Design und der Erstellung von Concept Maps mit mehreren Kohorten der Jahrgangsstufe acht durchgeführt. Anhand von Stationen mit Experimenten zum ,Stadtklima Kölns‘ im ,fächerübergreifenden Modul‘ im Schülerlabor und unterschiedlichen Interventionen im Schulunterricht, erweiterten die Schüler*innen ihre entsprechenden Kompetenzen und Vernetzung der Inhalte. Die Studie zeigte außerdem, dass die Schüler*innen, die in der Schule kreative, offene Projektarbeiten machten vermehrt eine bessere Vernetzung der Inhalte vorwiesen, als die Schüler*innen, die andere Interventionen erhielten. Die Arbeit macht deutlich, dass zur Behandlung komplexer Themen im schulischen Kontext, zunächst ein Netzwerk zwischen Schule, Universität und (Schüler-)Laboren erstrebenswert ist, um Projekte und Freiräume für kreatives und experimentelles Lernen nahe an der realen Lebenswelt der Schüler*innen zu schaffen.
Climate change and (urban) climate issues are more topical than ever and are one of the biggest current and future challenges for humankind. The ‘Fridays for future’ demonstrations show that very young people want to engage into these highly complex subjects. In German education, these concepts are not commonly taught until high school and usually only in Geography. Using the example of ‘urban climate’, one goal of this research work was to elicit the conditions that enable students to handle complex topics, reduced to the real environment of school, in an interdisciplinary and creative way. Therefore the ‘K.Ö.L.N.-Project’ (In English: Creative. Ecological. Learning for Sustainability.) with its interdisciplinary module as basis was developed. The research project with a pre-posttest-design with additional qualitative elements including concept-mapping, was conducted in the zdi Science Lab of the University of Cologne and in a nearby school with three cohorts of eighth graders. The student stations with experiments were based on the urban climate of Cologne in the interdisciplinary module. This module was implemented in the students’ lab and the different interventions in school lessons where the students enhanced their core competencies, their interconnectedness of the concepts and increased their knowledge. Furthermore the study shows that the students allowed to do creative free project work, had more often a better interconnectedness of the concepts than the students that received other interventions. This research work clearly reveals that if handling a complex topic in a school context, it is worthwhile to have a network between school, university and (student) labs to forster creative projects and open spaces for creative and experimental learning that is close to the real environment of school students.

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