Die Do-it-Yourself (DIY)-Community in Zeiten von Corona. Plädoyer für eine demokratisierte Daseinsvorsorge.

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Bielefeld

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ZLB: Kws 1/149

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Abstract

Während der Corona-Pandemie entwickelten zahlreiche Aktivist*innen 'im eigenen Auftrag' kreative Lösungen, um akute Bedarfe zu decken. Die freiwillig Mitarbeitenden kommunizierten, forschten und experimentierten über offene Plattformen im Sinne einer großzügigen Gabe, die nicht auf eine Gegengabe hoffte, sondern im freien Raum wirken sollte. Dadurch entstanden unvorhergesehe Dinge, die bei der nächste Krise wieder abrufbar sind. Lokale, solidarische, versorgungsorientierte und gemeinwohlorientierte Netzwerke könnten den Markt ersetzen. Das Verhältnis von Zivilgesellschaft und Staat würde sich transformieren und auch zum Beispiel bei der Klimakrise zum Zug kommen.

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383-393

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X-Texte zu Kultur und Gesellschaft