Soziale Sicherungssysteme für arme Bevölkerungsgruppen.

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Berlin

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ZLB: 93/5827

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Abstract

Die internationale Diskussion über soziale Sicherheit konzentriert sich auf die Reform von finanziell notleidenden staatlichen Sozialversicherungssystemen beschränkter sozialer Reichweite, oder auf die soziale Abfederung von Reformprogrammen durch öffentliche Soziale Sicherungsnetze. Die sozialen Sicherungsbedürfnisse der armen Bevölkerungsmehrheit in den Entwicklungsländern und deren Befriedigung wurden eher kursorisch behandelt. Hier setzt die Arbeit an und fragt nach Stand und Anpassungserfordernissen von sozialen Sicherungssystemen für diese Bevölkerungsgruppen und versucht, die Rolle der Entwicklungszusammenarbeit bei der Schaffung einer erhöhten sozialen Sicherheit zu bestimmen. Soziale Sicherheit in Ländern mit hoher Armutskonzentration - so die These - kann nicht durch formelle Sozialversicherungssysteme dauerhaft erreicht werden, wenn nicht die Lebensgrundlagen der Armen durch eine soziale Wirtschaftspolitik gesichert und ihre gruppenspezifische Bewältigungskapazität gestärkt werden. Nicht der mächtige Sozialstaat ist gefragt, der ist in den betreffenden Ländern ohnehin eine Illusion, sondern informelle Sicherungssysteme, die auf Selbsthilfe beruhen. goj/difu

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XII, 136 S.

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