Wohnungsbaufinanzierung und Perspektiven der Wohnungsnachfrage in den neuen Bundesländern.

Dt. Verl.-Anst.
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Dt. Verl.-Anst.

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DE

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Stuttgart

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ZLB: 94/1062-4
BBR: C 23 014

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Zusammenfassung

Die Verf. analysieren die unterschiedlichen Wohnungsmärkte in beiden Teilen Deutschlands nach der Wiedervereinigung zum Zeitpunkt 1990. Durch umfangreiches statistisches Material (kritisch bewertete Angaben der DDR-Statistik sowie aktuelle Umfrage- und Erhebungsergebnisse) versuchen sie, die Ausgangssituation auf dem östlichen Wohnungsmarkt zu erfassen. Es werden Szenarien bis zum Jahre 2000 entwickelt und berechnet, wie die Rahmenbedingungen in einem Übergangsprozeß angeglichen werden könnten, so daß im Laufe des Jahrzehnts die Teilung der Märkte aufgelockert werden kann. In den alten Ländern wurde der Wohnungsmarkt in starkem Maße durch die Verkoppelung mit der Vermögensbildung privater Haushalte geprägt. In den neuen Ländern ist das Vermögensportfolio hierfür überwiegend noch nicht vorhanden. Der Spielraum für Mieterhöhungen ist begrenzt, zumal durch Subventionsabbau bei kommunalen Leistungen die Bewirtschaftungskosten steigen. Der für investive Zwecke verbleibende Anteil der Nettomieten reicht für die anstehenden Aufgaben nicht aus. Übergangsweise ist die sozialpolitische Aufgabe der Wohnungsversorgung unter dem besonderen Blickpunkt geringer Wohnkaufkraft und des angestauten Nachholbedarfs bei der Sanierung, Modernisierung und dem Neubau nur mit öffentlicher Hilfestellung lösbar. Eine deutliche Trendwende bei neugebauten Wohnungen zur Eigennutzung in den neuen Ländern wird im Ergebnis der Analysen etwa ab 1995 erwartet. - Ger.

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140 S.

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