Die Löwenburg im Schlosspark Wilhelmshöhe. Eine künstliche Ruine des späten 18. Jahrhunderts.

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DI
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Abstract

Die Arbeit hat die Analyse des Bauwerks und darauf aufbauend die Entwicklung einer denkmalpflegerischen Konzeption für den weiteren Umgang mit dem Bau- und Kunstdenkmal Löwenburg zum Thema. Dabei ist die Erforschung der konkreten architektonischen Mittel, die zur Herausbildung der charakteristischen Gestalt der Löwenburg und damit zur Erzeugung einer präzise bestimmten Wirkung von Alter, Wachstum und Verfall, aber auch zur Vermittlung der Ansprüche des Bauherrn eingesetzt wurden, ein zentraler Aspekt. Neben der Betrachtung des 'Warum' erfordert die spezifische und individuelle Gestalt einer künstlichen Ruine, mehr noch als bei einem in intakter Bauweise errichteten Gebäude, die Kenntnis des 'Wie'. Die Analyse von Gestalt, Konstruktion, Material und Bauweise unmittelbar am Bauwerk ist für den weiteren Umgang mit dem Bauwerk maßgeblich, um dieses für nachfolgende Generationen in möglichst authentischem Zustand erhalten zu können. Das Ziel der Untersuchung ist die Entwicklung einer Konzeption für die denkmalgerechte Instandsetzung und Erhaltung der Authentizität der Löwenburg sowie für den weiteren Umgang mit den im Zweiten Weltkrieg beschädigten Bereichen, auch im Hinblick auf die öffentliche Nutzung als Museumsschloss. difu

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356 S.

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