Stopp könnte sofort kommen. Klärschlamm-Verwertung in der Landwirtschaft.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Die anhaltende Diskussion um die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm und strengere Grenzwerte für organische und anorganische Schadstoffe zeigt Wirkung, auch wenn noch nicht feststeht, wie die gesetzlichen Anforderungen ausfallen, an denen seit Jahren gearbeitet wird. Schon jetzt werden nur noch rund 31 Prozent der deutschlandweit anfallenden Klärschlämme in der Landwirtschaft genutzt, um einer allmählichen Schadstoffanreicherung der Böden vorzubeugen. Vor diesem Hintergrund hat das Umweltministerium Rheinland-Pfalz die Technische Universität Kaiserslautern damit beauftragt, den Stand der Klärschlammverwertung in Rheinland-Pfalz darzustellen und anhand einer Marktanalyse die bestehenden Alternativen zur landbaulichen Verwertung aufzuzeigen. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Studie, ausgehend von den Behandlungs- und Verwertungswegen für kommunalen Klärschlamm in Rheinland-Pfalz im Jahr 2005, vorgestellt. 23,1 Prozent des Klärschlamms werden zurzeit thermisch behandelt und können als Zuschlagstoff für Müllheizkraftwerke, Zementwerke und Kohlekraftwerke dienen. Hier werden die Entwicklungspotenziale innerhalb von fünf Jahren aufgezeigt. Im Fazit wird festgestellt, dass selbst bei einem sofortigen Stopp der landbaulichen Nutzung die Mitverbrennungskapazitäten in Rheinland-Pfalz ausreichen, um sämtliche im Land anfallenden Klärschlämme thermisch zu entsorgen. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 5

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S. 93-96

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