Leitungstrassenbau - Eingriff in die Landschaft. Folgen u. Belastungen für den Naturraum sowie Kriterien für die Sicherung der ökologischen u. visuellen landschaftlichen Ressourcen.

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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Der Bau neuer Freileitungstrassen - häufig von den Verbundunternehmen mit nicht immer unzweifelhaften Prognosen über den künftigen Strombedarf forciert und mit Enteignungsverfahren durchgesetzt - muß als ein erheblicher und nachhaltiger Eingriff in die Natur- und Kulturlandschaft gewertet werden. Die negativen Folgen der Trassen mit ihren bis zu 80 m hohen Masten und Leitungen sowie 60-90 m breiten schneisenartigen Schutzstreifen beziehen sich sowohl auf die visuell-ästhetischen Strukturen der Landschaft, die Landschaftsbilder, als auch auf die jeweiligen ökologischen Verhältnisse. Hinsichtlich der Beeinträchtigung von Landschaftsbildern kommt vor allem dem Zerschneidungseffekt dieser bandartigen, geometrisch verlaufenden Eingriffe folgenschwere Bedeutung zu. Dies ist besonders gravierend, wenn Leitungstrassen in Regionen gebaut werden, deren Landschaftsbilder eine hohe Singularität besitzen. Ein ganzes Bündel von negativen Kausalketten zeigt sich bei dem Einfluß der Trassen auf das ökologische Gefüge der Landschaften. - (n.Verf.)

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Elektrizitätsleitung, Landschaftstragfähigkeit, Umweltbelastung, Bodenschutz, Raumordnung, Energie

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1985), H.7/8, S.665-674, Abb.; Lit.

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Elektrizitätsleitung, Landschaftstragfähigkeit, Umweltbelastung, Bodenschutz, Raumordnung, Energie

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