"Das Einfamilienhaus ist die klassische Illusion von Wohlstand."

Bundesamt für Raumentwicklung
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Bundesamt für Raumentwicklung

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1660-6248

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97962052X

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ZLB: Kws 155 ZB 6758

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Abstract

Die unbeliebteste Zeitspanne im Tagesablauf ist der Arbeitsweg. Doch ausgerechnet dieser wird länger statt kürzer, auch deshalb, weil viele von uns dem angeblichen Glück eines Einfamilienhauses nachjagen. Interview mit Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten, der dafür plädiert, "Wohnwünsche nüchtern zu analysieren und die kleinen Glücksmomente mehr zu schätzen". Sein Fazit: "Die Raumplanung denkt noch immer zu stark architektonisch. Dabei muss das Ziel sein, die Zufriedenheit der Bevölkerung ins Zentrum der Überlegungen zu stellen. Welche Siedlungs- und Verkehrsformen tragen tatsächlich zu echtem Glück bei, welche sind nur Illusionen? Natürlich braucht es Investitionsentscheide, etwa für oder gegen den Ausbau einer Nationalstrasse oder einer Eisenbahnlinie. Doch nötig sind auch innovative, organisatorische Schritte, indem wir die Arbeitswelt anders, vielfältiger und sozial verträglicher strukturieren. Dann rennen wir vielleicht auch nicht länger dem vermeintlichen Wohnglück im Einfamilienhaus hinterher."

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Forum Raumentwicklung : Informationsheft = Forum du développement territorial : bulletin d' information = Forum sviluppo territoriale : bollettino d' informazione

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10-15

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