Inanspruchnahme des Insolvenzverwalters für kontaminierte Grundstücke. BVerwG, Urteil vom 23.9.2004 - 7 C 22/03 - (VG Bayreuth, Urteil vom 7.8.2003 - B 2 K 03.291).

Heymann
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Datum

2004

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Herausgeber

Heymann

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Köln

Sprache

ISSN

0012-1363

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 61
BBR: Z 121
IRB: Z 1014

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Art. 14 GG; §§ 4, 9 f. BBodSchG; §§ 5, 22 BImSchG; §§ 3, 11 KrW-/AbfG; §§ 32, 38, 55, 60, 80, 148 InsO: 1) Der Insolvenzverwalter kann nach § 4 Abs.3 Satz 1 BBodSchG als Inhaber der tatsächlichen Gewalt für die Sanierung von massezugehörigen Grundstücken herangezogen werden, die bereits vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens kontaminiert waren. Eine solche Verpflichtung ist eine Masseverbindlichkeit i.S. des § 55 Abs.1 Nr.1 InsO (Bestätigung von BVerwGE 108, 269). 2) Hat der Insolvenzverwalter die kontaminierten Grundstücke aus der Masse freigegeben, darf er nicht mehr nach § 4 Abs.3 Satz 1 BBodSchG für deren Sanierung in Anspruch genommen werden; ebenso wenig ist § 4 Abs.3 Satz 4 Halbs.2 BBodSchG entsprechend anwendbar. difu

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Schlagwörter

Zeitschrift

Deutsches Verwaltungsblatt

Ausgabe

Nr. 24

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 1564-1567

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen