Die Liebe zur Macht. Über die Reproduktion der Enteignung in der Landespflege.

Schneider, Gerda
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1989

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SEBI: 91/3898

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Der Titel der Arbeit formuliert eine Gegenthese zu einem DFG-Forschungsprojekt zur Planungsgeschichte mit dem Titel "Die Liebe zur Landschaft" (1986/87). Die Arbeitshypothese der Autorin ist, daß die Landespflege "Enteignung betreibt". "Diese These wird an einem zeitgenössischen Dokument der Landespflege, der Resolution 'Grün sichert Leben' zur Atomkatastrophe von Tschernobyl vom 27. 11. 1986 vorgestellt und geprüft" (S. 1). Der Inhalt der Arbeit orientiert sich an sieben Thesen: Ausgehend von einer Theorie zur Sprache der Landespflege, dem "Jargon der Eigentlichkeit" (Adorno), werden die Väter der Grünplanung (Lenné und Vorherr) und ihre Ideologie erörtert. Ferner wird die feministische Betrachtungsweise zur Grünplanung und Landschaftsgestaltung vorgestellt und hergeleitet. These 5 beschreibt den Sozialcharakter der Landespflege als den von der "Frau als enteignetem Geschlecht", während These 6 den Sozialcharakter der Disziplinvertreter analysiert. These 7 stellt die Perspektive für eine autonome Disziplin vor, und zwar als Gegenkonzept zur Industrialisierung in der Maschinen-Welt. sg/difu

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Kassel: Selbstverlag (1989), 164 S., Tab.; Lit.(tech.Diss.; Kassel 1989)

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Notizbuch der Kasseler Schule; 15

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