Umwandlung von Dauerbrachland in Ackerland und Naturschutzrecht. Dargestellt an den Flächenstillegungsprogrammen in Schleswig-Holstein.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 98/531

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Abstract

In Schleswig-Holstein wurden zahlreiche Programme zur Stillegung von Ackerflächen eingeführt, sowohl mit ökologischen als auch ökonomischen Zielsetzungen. Das ohnehin bestehende Spannungsverhältnis zwischen Natur- und Landschaftspflege einerseits und der Landwirtschaft andererseits wird besonders strapaziert, wenn ein Landwirt eine ökologisch wertvolle Brachfläche wieder in die landwirtschaftliche Produktion aufnehmen will. Die rechtliche Behandlung dieses Vorganges ist Gegenstand dieser Arbeit. Besonders kritisiert wird, daß die Stillegungsprämien für die Landwirte entgegen dem gesetzlichen Privilegierungszweck bei einer Wiederbewirtschaftung fast gänzlich durch zu leistende Ersatzmaßnahmen oder Ausgleichszahlungen aufgebraucht werden. Auch der besondere Schutz für länger als fünf Jahre gewachsene Brachflächen ist kontraproduktiv, da er die Landwirte animiert, Flächen nicht länger als diesen Zeitraum brachliegen zu lassen. lil/difu

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170 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 2 - Rechtswissenschaft; 2271