Land mit Zukunft. Neue Ideen vom Runden Tisch.
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DE
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Berlin
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ZLB: Kws 175/170
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Abstract
In ländlichen Gemeinden, die von sinkenden Geburtenzahlen, Abwanderung, Alterung und Mangel an Arbeitsplätzen in nächster Umgebung betroffen sind, sehen sich die Bewohner vor ganz praktische Fragen gestellt: Wie lässt sich der Alltag organisieren, wenn Geschäfte schließen, der Bus seltener fährt und es in der Nähe keinen Arzt mehr gibt? Wie kann das Lebensgefühl verbessert werden, wenn leer stehende Häuser das Stadtbild beeinträchtigen und am Selbstbewusstsein kratzen? Wie lässt sich das Miteinander stärken, wenn Vereine, Parteien oder Kirchgemeinden in der Fläche nicht mehr präsent sein können und ihre Angebote deutlich einschränken müssen? Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung begleitet das Programm "Land mit Zukunft" und fasst die Ergebnisse in der gleichnamigen Studie zusammen. Zu Beginn des Projekts hatten die Bewohner der sechs nordhessischen am Programm beteiligten Gemeinden bei "Bürgerdialogen" Gelegenheit darüber abzustimmen, wo sie den dringendsten Bedarf sehen. Engagierte Bürger haben anschließend an "Runden Tischen" Projekte entwickelt, die sie aktuell mit Fördermitteln des Programms umsetzen. Der kombinierte Ansatz aus Mitbestimmung, professioneller Begleitung und Förderung hat sich als Wegweiser für die Unterstützung in ländlichen Räumen erwiesen. Die aktive Mitgestaltung der Bürger und eine nicht zu enge Zweckbindung der Fördermittel haben das Programm insgesamt positiv beeinflusst. "Land mit Zukunft" unterstreicht einmal mehr, dass bürgerschaftliches Engagement ländliche Regionen lebenswerter machen kann. Die Engagierten brauchen die richtige Unterstützung, damit sie ihre Vorhaben auch umsetzen können. In ländlichen Regionen sollte die Engagementförderung nach Ansicht der Verfasser daher einen höheren Stellenwert bekommen und mit der Wirtschaftsförderung gleichziehen.
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76 S.