Wenn alle entwerfen. Alltägliche und multidimensionale Praktiken der Raumgestaltung.

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Aachen

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1868-5196

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Abstract

Wenn von Entwerfen die Rede ist, dann steckt dahinter meist ein normiertes Entwurfsverständnis, das die Kompetenz des Entwerfens auf eine spezifische Fachwelt beschränkt. Diese selbstauferlegte Normierung ignoriert sowohl die begriffliche Unschärfe von "Entwerfen" und Gestaltungskompetenz "aller" als auch seine Entstehungsgeschichte. Mit den politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Umwälzungen der letzten Jahrzehnte ist das Aufgabenfeld von (Landschafts)Architekten und Städtebauern noch komplexer geworden. Mit diesen Veränderungen differenzieren sich auch Gestaltungsprozesse, Methoden und Zuständigkeiten aus, und es werden tradierte Akteurskonstellationen und Rollen hinterfragt. Das vermeintliche Gegensatzpaar "hier die gestaltende Fachwelt" und "dort die Nutzer der Gestaltung" entspricht nicht mehr der Wirklichkeit und heutigen Bedürfnissen. In gleichem Maße wie sich Grenzen zwischen physischer und virtueller Welt auflösen, weichen auch Planer- und Alltagswelten auf. Immer mehr Bürger fordern Mitgestaltungsrechte an ihrer Lebensumgebung ein, befördert durch neue Medien, Social Design, Entwicklungen rund um die selfmade city, technologische Möglichkeiten wie die 3D-Drucker und Produktionskonzepte wie Mass Customization oder Mixed Reality Anwendungen. Es sind nicht nur im geplanten, konzipierten Raum, sondern auch im genutzten und gelebten Raum Entwurfsspuren zu entdecken. Wenn also die Gestaltung von Raum immer mehr von allen praktiziert wird, dann verschieben sich auch Kompetenzbereiche und Hierarchien. Im Beitrag werden ein paar Schlaglichter auf diese Aspekte geworfen und der Frage nachgegangen wie sich damit Entwurfs- und Planungsprozesse verändern könnten.

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Planung neu denken online

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Nr. 1

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9 S.

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