Natürliche Schwermetallgehalte als planungs- und umweltrechtsrelevante Bewertungsgrundlage der Belastung norddeutscher Ackerböden.

Cuvillier
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Göttingen

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ZLB: 99/3320

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Abstract

Die Arbeit entwickelt eine praxisrelevante und transparente Bewertungsgrundlage für Schwermetalle in Böden. Dabei steht die Bestimmung der maximalen natürlichen Gehalte am Beispiel der norddeutschen Ackerböden im Zentrum. Zu Beginn werden die Notwendigkeit und die Vorteile auf natürlichen Schwermetallgehalten basierender Vorsorgewerte aufgezeigt und die Mängel bestehender Ableitungen von Umweltqualitätsstandards im Bodenbereich dargestellt. Zentrales Ergebnis der Arbeit sind die Ermittlung maximaler natürlicher Gehalte von acht Schwermetallen in den Bodenarten Sand, Lehm, Schluff, Ton. Der Vergleich der Spanne der natürlichen Schwermetallgehalte norddeutscher Ackerböden mit den Vorsorgewerten der Bundes-Bodenschutzverordnung verdeutlicht verschiedene Unzulänglichkeiten der geltenden Vorsorgewerte. Die Diskussion der aktuellen Problematik landwirtschaftlicher Klärschlammverwertung infolge allgemeinen Akzeptanzverlustes der Vorsorgewerte der Klärschlammverordnung verdeutlicht exemplarisch die Planungsrelevanz der Kenntnis natürlicher Schwermetallgehalte. Das Ergebnis wäre eine sehr wahrscheinliche Akzeptanzerhöhung landwirtschaftlicher Klärschlammverwertung. goj/difu

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V, 146 S.

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