Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung des grundstücksbezogenen Gewerbebetriebes statt Liquidation im Konkurs. Zur Möglichkeit der Verwertung eines grundstücksbezogenen Gewerbebetriebes durch übertragende Sanierung im Wege der Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung als wirtschaftlich sinnvolle und rechtlich zulässige Alternative zur Betriebsliquidation im Konkursverfahren.

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Münster

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ZLB: 91/2905

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DI

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Abstract

In der Regel bedeutet auch heute noch die Insolvenz eines Unternehmens dessen Ende. Die Arbeit weist nach, daß Klein- und Mittelbetriebe oft sinnvoller durch eine Fortführung des Betriebes im Rahmen der Zwangsverwaltung und anschließend, nach der Sanierung, durch die Zwangsversteigerung verwertet werden können. Der Autor, der Rechtsanwalt und Leiter der Rechtsabteilung einer Bank ist, demonstriert die Durchführung dieses Zwangssanierungsverfahrens an vier Beispielen aus den Jahren 1980 bis 1986. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet der Vergleich zwischen der Zwangssanierung aufgrund des Zwangsversteigerungsgesetzes und auf der Grundlage des geltenden Konkursrechts. Es stellt sich heraus, daß trotz des Konkurses eine Weiterführung des Betriebes möglich ist, auch unter Übertragung wesentlicher Betriebsmittel auf Dritte. lil/difu

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XXIII, 185 S.

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