Wohnungsmärkte in ostdeutschen Großstädten. Zwischen Schrumpfung und Vermarktlichung.

Springer Spektrum
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Berlin

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ZLB: Kws 165/260

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Abstract

Der Zugang zu Wohnraum und die Art der Wohnversorgung sind zentrale Faktoren regionaler Lebensbedingungen. Gleichzeitig sind Angebots- und Nachfragestrukturen auf den Immobilienmärkten ein Spiegelbild der ökonomischen und demographischen Entwicklung von Regionen. Dieser Beitrag gibt einen empirischen Überblick über die wechselhafte und differenzierte Entwicklung der Wohnungsmärkte in ostdeutschen Großstädten. Dabei werden drei Phasen voneinander abgegrenzt: die Überführung der Wohnbestände der DDR in die Marktwirtschaft, das Nebeneinander zwischen großflächiger Schrumpfung und kleinräumigen Wachstumsinseln um die Jahrtausendwende sowie erste Verknappungstendenzen seit 2010 in den größten Städten der neuen Bundesländer. Trotz dieser dynamischen Entwicklungen sind weiterhin strukturelle Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Wohnungsmärkten prägend, die in den jeweiligen Eigentümerstrukturen mitbegründet liegen. Darüber hinaus haben in ostdeutschen Städten und Regionen die Disparitäten zwischen einerseits Nachfrager- und andererseits Anbieterbedingungen deutlich zugenommen.

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265-279

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